Anna Anderegg
POROUS MATTER
Biel/BienneUnser Körper ist kein abgeschlossener Organismus, sondern Teil eines vielschichtigen Ökosystems. In «POROUS MATTER» untersucht Anna Anderegg gemeinsam mit Wissenschaftler*innen und Künstler*innen die unsichtbaren Mikroben, Pilze und Zellgemeinschaften, die unser Leben mitprägen. Die immersive Performance erforscht den Körper als Speicher evolutionärer, fossiler und mikrobiologischer Geschichten. Mit Video, Spiegeln und Klang entstehen wandelbare Körperbilder zwischen organischen und digitalen Welten – und Fragen nach einer Zukunft, in der das Artensterben alle Lebensformen betrifft.
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Unser Körper ist kein abgeschlossener Organismus, sondern Teil eines komplexen Ökosystems. Unzählige Mikroben, Pilze und Zellkolonien bevölkern uns von der Haut bis in unser Innerstes. Sie prägen unseren Stoffwechsel, unsere Wahrnehmung und unser Dasein – und doch schenken wir dieser Lebensgemeinschaft kaum Aufmerksamkeit.
Anna Anderegg und ein interdisziplinäres Team aus Wissenschaftler*innen und Künstler*innen untersuchen in «POROUS MATTER» genau jene scheinbar unsichtbaren Existenzen als unsere Komplizinnen. Was bedeutet es für unser Selbstverständnis, wenn wir eigentlich immer auch mehr als menschlich sind?
In dieser immersiven Performance erkundet die Bieler Choreografin den Körper als Ort, in dem sich evolutionäre Erinnerungen, fossile Spuren und mikrobiologische Geschichten eingeschrieben haben. Durch Video, Spiegel und Klangtexturen verschmelzen diese Körper mit digitalen Oberflächen, werden vervielfältigt oder fragmentiert, oszillieren zwischen festen und fliessenden Zuständen. Sie bewegen sich in fortwährender Verwandlung; einer Zukunft entgegen, in der das Artensterben alle Organismen bedroht, auch menschliche Körper.
Daten und Tickets
Vorstellungen ab heute- Mi 26.08. 21:00 - 22:00 CHF 40.–/20.–
- Do 27.08. 21:00 - 22:00 CHF 40.–/20.–
- Fr 28.08. 21:00 - 22:00 CHF 40.–/20.–
Begleitprogramm
Public Warm Up
mit Anna Anderegg
Do 27.8., 18.00 Uhr
Künstlerische Leitung und Besetzung
| Regie | Anna Anderegg |
|---|---|
| Kuration | Dr. Katharina Weikl |
| Performance | Julia B. Lapernière, Laureline Richard, Lucia Gugerli, Waylon D’Mello |
| Dramaturgie | Nina Willimann |
| Szenografie | |
| & künstlerische Vermittlung | Szandra Tebbe |
| Sounddesign | Marco Barotti |
| Kostüm | Antoniya Ivanova |
| Technische Leitung | Trécy Afonso |
| Video Editing | Milica Slacanin |
| Video | Rahul Sharma |
| Datenverarbeitung | Tanja Minarik |
| Videodokumentation | Swan Park |
| Kommunikation | Cécile Rey |
| Choreografische Assistenz & Sprechtext | Laureline Richard |
| Textildruck | House of U |
| Szenografie Umsetzung | Elie Peuvrel |
| Creative Engineering | Hémisphère |
| Metallbau | Ferdi Hansen |
| Foto | Theresa Maria Forthaus |
| Forschungspartner*innen | Prof. Debjani Bhattacharyya, Prof. Adrian Egli, Prof. Jan Fehr, Prof. Helen Keller, Peter Müller, Dr. Gaetana Restivo, Dr. Claudia Röösli, Prof. Marcelo Sánchez, Prof. Michael Scharl, Dr. Maarten Schledorn, Camille Schneiter, Prof. Marcel van der Heijden |
Produktion
| Produktion | Anna Anderegg |
|---|---|
| Koproduktion | Bildstörung Festival Detmold, CCHAR La Chaux de Fonds, Hangar 21 Detmold, Kunsthaus Biel, Naturkundemuseum Berlin, Tanzfabrik Berlin, Théâtre de Liège, Uferstudios Berlin |
| Unterstützung | Stadt Biel, Kanton Bern, Ernst Göhner Stiftung |
| Premiere | 2025, Kunsthaus Biel |
Universität Zürich, Campus Irchel
Immersives Tanzstück. Kunst&Wissenschaft. Oszillierende Organismen
Kooperation: Eine Produktion des Art × Science Office der Universität Zürich
Dauer
ca. 60 Min.
Alter
interessant ab 14 Jahren